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Kenersys hat mit der Ushdev International Ltd. einen Vertrag über die Lieferung von vier Kenersys K82 2.0MW geschlossen. Die Anlagen werden im zweiten Quartal 2010 im Distrikt Satara im Bundesstaat Maharashtra errichtet. Die Leistung von Kenersys umfasst die Lieferung und die schlüsselfertige Installation der Anlagen. Das Unternehmen hat für diesen 8-MW-Windpark außerdem einen langfristigen und umfassenden Wartungs- und Servicevertrag geschlossen.
Die Kenersys K82 2.0MW ist ebenso wie die K100 2.5MW mit ihrem klassischen Triebsstrangkonzept und dem neuartigen Vollumrichterkonzept für alle Windmärkte und Netze geeignet. Speziell die K82 ist von den Ingenieuren in Münster entwickelt worden, um heißen Klimaten und häufigen Netzausfällen in Ländern wie Indien zu widerstehen. Dazu sind die 2-Megawattanlagen für den Betrieb bis zu 50° C Außentemperatur ausgelegt, dank eines geschlossenen Kühlkreislaufes mit Wasserkühlung, der das Getriebeöl, den Generator und die Leistungselektronik kühlt.
Darüber hinaus verfügen beide Anlagenplattformen standardmäßig über ein elektrisches System, das die WEA bei Netzausfall im Inselbetrieb hält und die Energie aus dem Trudelbetrieb nutzt, um die Anlagenelektronik intern mit Strom zu versorgen, damit die Anlage sofort wieder an das Netz kann. „Im Zusammenspiel mit dem Vollumrichterkonzept wird damit auch der mechanische Triebstrang vor extremen Lastspitzen geschützt.
Das ist ein wesentlicher Vorteil unserer Anlagen für Länder mit häufigen Netzausfällen, wie Indien“, erklärt Kenersys-Geschäftsführer Dr. Andreas Reuter den Entwicklungsgedanken dieses Systems, das seine Vorteile bei bestehenden Projekten in Indien bereits unter Beweis gestellt hat.
Über Ushdev International Ltd.
Das Unternehmen ist das zweitgrößte private Handelsunternehmen in Indien und ist seit der Gründung an der Börse Bombay notiert. Als Stahlhandelsunternehmen 1988 gegründet, liegen die Kernkompetenzen des Unternehmens heute im Stahlhandel und der Energieerzeugung. Im Windpark-Portfolio des Unternehmens befinden sich bereits 20 MW, weitere 25 MW befinden sich im Bau.